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Der Son Cubano (von lat.sonido -Klang) ist ein Musikstil aus Kuba.Die historischen Wurzeln des Son Cubano reichen etwa in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Der Son Cubano entwickelte sich durch die Verschmelzung von afro-kubanischen Trommelrhythmen mit der Gitarrenmusik spanischer Farmer im ländlichen Osten der Insel. Motive aus Tanzformen der spanischen Kolonisatoren,mischten sich mit den afro-kubanischen Rhythmen zu einem eigenständigen Musikstil.Hinzu kam,als weiteres Gestaltungselement,der Frage-und Antwortgesang.Im improvisierten Wechselspiel zwischen Erststimme (meist Tenor) und Segundo (Bariton) werden meist alltägliche Themen behandelt,weshalb der Son auch häufig mit dem nordamerikanischen Blues verglichen wird. Den hohen Stellenwert in der kubanischen Musikgeschichte erlangte der Son Cubano auch dadurch, dass er nach der Unabhängigkeit von Spanien unter weißen und schwarzen Musikern gleichermaßen seine Anhänger gefunden hatte. Nach der Revolution hat er jedoch zunehmend an Bedeutung verloren. Die Rassenproblematik ist im sozialistischen Kuba in den Hintergrund getreten. Der Son ist im Laufe der Zeit aus dem öffentlichen Leben selbst in Kuba weitgehend verschwunden – er wurde zur „Musik der Alten“. Eine späte Blüte erlebte der Son Cubano jedoch 1999 durch Wim Wenders' Film Buena Vista Social Club, was ihn auf einen Schlag besonders im Ausland populär werden ließ. In Kuba finden sich seitdem wieder vermehrt neu formierte Musikgruppen, die sich dem Son Cubano widmen.
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